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Feuervergoldete Ohrhänger im antiken römischen Stil
Saphire, Gelbgold, feuervergoldetes Leichtmetall

Sonnengelbe Ohrhänger mit saphir-besetzten Hauben und feuervergoldeten Anhängern in Form antiker römischer Münzen. Die unregelmäßig im wilden Pavé gesetzten Saphire verschiedener Größe verleihen den Hauben eine funkelnde Natürlichkeit. Darunter schwingen nach Abformungen römischer Münzen, die dank einer jahrhundertealten Vergoldungstechnik in einem warmen Goldton erstrahlen.

Das Gold alter Kaiser
ein Echo der Antike

Man könnte glauben, sie seien aus der Zeit gefallen und trügen den goldenen Glanz des antiken Roms in sich.

Sonnengelb leuchten die Hauben, besetzt mit gelben Saphiren, die sich weigern, in Reih und Glied zu stehen. Das „wilde Pavé“ funkelt wie ein Mosaik aus Licht, ungezähmt, lebendig, von natürlicher Harmonie.

Darunter schwingen Münzen, gefertigt nach antiken Vorbildern. Ihre fein modellierten Reliefs, gegossen und geformt, tragen den warmen Schimmer der Feuervergoldung, einer Technik, so alt, dass man beinahe vergisst, wie kunstvoll sie ist. Wie hauchzarte Seide legt sich das Feingold über das Metall.

Und während die Ohrhänger im Licht tanzen, sorgen sanft schließende Clipmechaniken für angenehmen Tragekomfort und sicheren Halt.

Getragen zieht man Blicke auf sich und hin und wieder ein leises, wissendes Lächeln.

Fragen an Uli Milz

Die Wahrheit hat viele Farben

Namen sind oft nur Schall und Rauch. Beim Saphir sind sie eine charmante Irreführung. Zwar leitet sich sein Name vom griechischen sappheiros, der Blaue ab und wir alle kennen dieses tiefe, samtige Mitternachtsblau, in dem man sich verlieren kann. Doch der Stein selbst lächelt über diese Schublade. Er ist ein Kind der Laune der Natur und kann in fast jeder Farbe des Regenbogens erscheinen: von zartem Rosa über frisches Grün bis hin zu warmem Gold. Doch lassen Sie sich von dieser bunten Vielfalt nicht täuschen. Unter der schönen Hülle steckt ein eiserner Wille. Als Mitglied der Familie der Korunde ist der Saphir nach dem Diamanten der zweithärteste Edelstein der Welt. Er ist nicht empfindlich. Er ist geschaffen, um getragen zu werden – jeden Tag, ein Leben lang. Er verzeiht dem Alltag fast alles. Vielleicht gilt er deshalb seit Jahrtausenden als Stein der Treue und der Weisheit. Sein Glanz ist kühl, aber niemals kalt. Er besitzt jene souveräne Ruhe, die man an Menschen bewundert, die nicht mehr jedem Trend hinterherlaufen müssen, sondern ihren eigenen Wert kennen. Ein Saphir besitzt Tiefe und wer genau hinsieht, erkennt darin oft mehr als nur einen Stein.

Der Pakt mit dem Feuer

Die Feuervergoldung ist reine Alchemie. Sie ist das gefährliche und wunderschöne Erbe einer Zeit, in der Handwerk noch Magie war. Schon die Römer und später die Meister des Barock wussten – um unedles Metall in ewiges Licht zu verwandeln, braucht es ein Opfer. Man mischt Goldstaub mit Quecksilber zu einem weichen „Amalgam“ und übergibt es dann den Flammen. Im Feuer verflüchtigt sich das Quecksilber, doch das Gold bleibt zurück, aber anders, als wir es heute kennen. Eine feuervergoldete Oberfläche besitzt eine Tiefe und Wärme, die kein modernes galvanisches Bad je erreichen kann. Sie glänzt nicht hart, sondern satt und weich, als hätte das Metall die Sonne gespeichert. Sie ist von einer fast trotzigen Beständigkeit. Diese Technik ist mehr als eine Beschichtung. Sie ist eine Metamorphose. Wer heute ein solches Stück betrachtet, sieht nicht nur Gold. Er sieht das Ergebnis eines jahrhundertealten Wissens um die Veredelung der Materie. Es ist, wie es im Textbuch der Geschichte heißt: Die Verwandlung von Metall in Licht. Und vielleicht auch ein wenig die Veredelung des Geistes, der sich die Zeit nimmt, bleibende Schönheit zu schaffen.

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